“I am too much of nothing.”
— Alena M. (via dis-harmoniert)
Ich bin müde. Das sage ich jeden Tag, aber nie versteht jemand, was ich damit meine. Es liegt nicht daran, weil ich zu wenig schlafe, denn ich könnte 20 Stunden am Tag schlafen und dennoch würde sich mein Zustand nicht ändern. Ich bin müde vom Leben. Bin erschöpft, kraftlos und meine Motivation vermisse ich auch schon seit geraumer Zeit. Ich denke, dass ich einfach zu selten auf meinen Körper gehört habe. Dass ich ihm zu viel zugemutet habe. Ich habe immer weiter gemacht, obwohl er nach einer Pause geschrien hat, hatte immer viel mit mir selbst zu kämpfen und habe zudem auch noch die Lasten anderer auf mich genommen. Und irgendwann sagt der Körper einfach ~nein.
- Gedankensalat
Der eine Teil meines Hirns bereitet sich ständig auf das Schlimmste vor, während der andere Teil meines Hirns glaubt, wenn er sich nur genug darauf vorbereitet, passiert das Schlimmste vielleicht gar nicht.
Kopfkino
Ich hab einfach so eine Grundtraurigkeit in mir, die ich jeden Tag versuche zu überdecken.
Niemand weiß, wie es mir wirklich geht. Es ist, als müsste ich jeden Tag aufwachen und okay sein. Und es ist, als könnte ich mit niemandem reden. Ich meine, ich kann, aber tue es nicht. Ich rede mit niemandem, weil ich das Gefühl habe, dass mich niemand verstehen würde.
Ich bin anwesend, aber nicht da. Ich lache, aber finde nichts lustig. Ich stehe, aber falle immer tiefer. Ich rede, aber sage nichts. Ich lächel, aber zerbreche innerlich. Ich tue so, als wenn nichts wäre, aber es zerreißt mich.
